Was passiert mit Gluten (und Casein) in unserer Nahrung

Gluten ist ein Protein, soviel ist klar.

Die Spaltung der Proteine beginnt erst im Magen.

Zur Verdauung von Gluten und Casein fehlt uns Entwicklungsgeschichtlich allerdings ein bestimmte Enzym.

Gluten und Casein können nur teilweise in einzelne Aminosäuren zerlegt werden. Kleine Aminosäureketten bleiben bis zu 24 h (normal sind diese nach 1 h verarbeitet) in unserem Magen-Darm-Trakt zurück und können den Darm reizen und ihn durchlässig machen.

Gluten ist nachweislich an dem Ursprung vieler Krankheiten beteiligt.

In den 60er Jahren postulierte der amerikanische Arzt Curtis Dohan den Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Gluten. Heute besteht kein Zweifel mehr dran, dass Gluten bei einem hohen Prozentsatz der Erkrankten der Auslöser für Schizophrenie ist.

Schon 1991 beschrieb der norwegische Arzt Karl Reichelt opioide Peptide, die er im Urin von autistischen Kindern entdeckte. Es waren Gliadorphine, die aus dem Gliadin im Darms des Menschen entstehen können und Casomorphine das dem Casein der Milch.

Reichelt entwickelte eine gluten- und caseinfreie Heildiät die für autistische Kinder, die auch noch heute Anwendung findet!

Weitere Krankheiten und verbundene Folgeerkrankungen:

Diabetes, Demenz, Depressionen, Rheuma (auch Weizengicht genannt), Hepatitis, Hypertoni (Niere), Herzinfakte, Hashimoto, Mutiple Sklerose, Osteoporose, Tinitus, chronischer Schupfen (auch Brotschupfen genannt), Stimmungsschwankungen und viele mehr.

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